TOBIAS SCHNEIDER

ein paar Worte zur Person

Ich bin ein gebürtiger Bregenzer, das ist unüberhörbar. Aufgewachsen am größten Binnengewässer Mitteleuropas – das ist der Bodensee – habe ich mich in meiner Kindheit und Jugend viel mit der Fischerei beschäftigt.  
Nach der Lehre als Tapezierer im Bregenzerwald habe ich in Tirol zusätzlich die kaufmännische Lehrabschlussprüfung absolviert. Dann hat es mich in die Weite getrieben. Bis in den Norden von Europa bin ich gekommen, ehe ich mich entschloss die anstrengende Abendschule in Kauf zu nehmen, um das Studium der Forstwirtschaft in Wien zu beginnen. Der Wald in seiner Gesamtheit, das hohe Alter der Bäume, die Vielfalt der Flora und Fauna haben mich immer schon fasziniert. Forstwirtschaft erfordert einerseits Denken in Generationen und andererseits die Balance zwischen Nutzung und Erhaltung. Die forstwirtschaftlichen Entscheidungen im Jetzt betreffen das Leben – vielleicht das Überleben – unserer Enkelkinder. Nur eine nachhaltige Nutzung erhält den Wald als Luftverbesserer, als Wasserspeicher und als vielfältigen Lebens- und Erholungsraum. 

Mir ist das jagdliche Interesse nicht in die Wiege gelegt worden. Aber wenn man sich mit dem Lebensraum Wald intensiver beschäftigt, stolpert man zwangsweise über die Wildtiere und die Jagd. Mit dem forstwirtschaftlichen Hintergrundwissen ist mir klar, dass Jagd immer im Einklang mit der Forstwirtschaft gesehen werden muss. Das Wildtiermanagement muss Hand in Hand mit den forstwirtschaftlichen und landwirtschaftlichen Zielsetzungen in der betreffenden Region abgestimmt werden. Wie auch im Jagdgesetz festgeschrieben, hat die Jagd der Erhaltung des Waldes und seiner Wirkungen zu dienen und nicht umgekehrt. Die Jagd ist die Berechtigung und Verpflichtung das Wild unter Rücksichtnahme auf die Interessen der Land- und Forstwirtschaft zu hegen und damit einen artenreichen und gesunden Wildstand zu erhalten. Aus diesem Grund habe ich mich intensiv mit Wildmonitoring und Kameratechnik auseinandergesetzt. Es ist wichtig zu wissen, was im Revier los ist, um entsprechend reagieren zu können.


Ein paar Jahre sind vergangen und dann hat eine nette Niederösterreicherin mein Herz erobert.  Gemeinsam haben wir das Jagen bei ihr Zuhause begonnen und so bin ich zu meinem Revier gekommen. Erst die jagdliche Praxis hat das Feuer meiner Leidenschaft für die Jagd richtig entfacht. Jagen ist schön, jagen macht Freude, jagen ermöglicht Naturerlebnisse der besonderen Art, jagen bedeutet Verantwortung zu übernehmen. Dies habe ich für mich erkannt! Mit der Anschaffung eines Jagdhundes hat sich ein Kindheitstraum von mir erfüllt. In erster Linie ist der Hund ein Jagdgehilfe, der beim Weidwerk nützlich ist und eine weitgerechte Jagd ermöglicht. 

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Tobias Schneider / Jago von der Schlosshernalm

Aber er ist auch ein Begleiter und – ich würde sogar sagen – mein bester Freund. Die Abführung eines Hundes verlangt Hirn und Herz und natürlich viel Zeit. Aber je mehr man sich mit dem Hund auseinandersetzt, desto interessanter wird er. In diesem Zusammenhang bin ich auf das Hundeortungsgerät von Garmin gestoßen, das mir ermöglicht hat die Jagdweise meines Hundes besser zu verstehen. Und natürlich ist es auch eine Sicherheit um den Hund bei der Jagd in brenzligen Situationen zu unterstützen oder ihn, wenn er mal ausgebüxt ist, wiederzufinden.


...mein Herz ist grün